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Auf den Spuren der deutschen Dichter und Denker in Weimar

Trotz der Berufstätigkeit der Studierenden war es uns gelungen, einen gemeinsamen Termin für eine Fahrt nach Weimar zu finden.

Auf den Spuren der deutschen Dichter und Denker in Weimar – Impressionen des GA5-Kurses

Trotz der Berufstätigkeit der Studierenden war es uns gelungen, einen gemeinsamen Termin für eine Fahrt nach Weimar zu finden. Da der Ausflug am Wochenende stattfand, vermissten wir das Ausschlafen nach einer langen Arbeits- bzw. Schulwoche doch etwas. Dazu kam noch die Strecke von 4 Stunden Fahrt. Doch als wir in Weimar ankamen, wartete eine positive Überraschung nach der anderen auf uns. Nach mehreren Wochen Dauerregen im Oktober hatten wir plötzlich herrliches T-Shirt-Wetter. Dazu kam die Jugendherberge, die trotz des niedrigen Preises sehr schön war und auch noch sehr zentral lag, sodass wir alle Sehenswürdigkeiten in Weimar zu Fuß erreichen konnten. Eine weitere positive Überraschung war, dass ausgerechnet an diesem Wochenende der berühmte Zwiebelmarkt stattfand, d.h. durchgehend Musik, verschiedenste Essensstände und gute Laune. Am Samstag, nach der Anreise in die Jugendherberge, besuchten wir zunächst Goethes Gartenhaus mit prächtiger Sicht auf die Weimarer Landschaften. Auf dem Weg zum eigentlichen Haus Goethes konnten wir noch das einzige in Europa (außer England) vorhandene Shakespeare-Denkmal besichtigen. In Goethes Haus haben die Vielfalt verschiedenster Kunstwerke und die Authentizität der Räume einen großen Eindruck auf uns gemacht. Die Führung in Goethes Haus war preislich auch für erwachsene Abendschulbesucher reduziert, ebenso die Urfaust-Aufführung am Sonntag. Abgesehen davon, dass das Theater geschichtlich ein herausragender Ort ist (Weimarer Nationalversammlung, Uraufführung Faust etc.), war die Inszenierung mit modernen Elementen sehr gelungen. Da Weimar nur 10 Minuten vom Konzentrationslager Buchenwald entfernt ist, hatten wir auch die Gelegenheit, an einer ausführlichen Führung in der Gedenkstätte Buchenwald teilzunehmen. Zwar hatten wir als Geschichtsleistungskurs mehrere Dokus, Bilderreihen etc. dazu gesehen, doch das war nichts im Vergleich zu den Anblicken vor Ort. Es ist schwer zu beschreiben, was wir dort fühlten. Es war eine Mischung aus tiefstem Mitleid und Fassungslosigkeit. Insgesamt war dieses Ausflugswochenende kulturell und geschichtlich so bereichernd wie kein anderes zuvor.

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